Was heißt eigentlich Jugendbeteiligung? Wie können wir als junge Menschen Kirche mitgestalten? Wo wird Beteiligung bei uns schon jetzt gelebt? Welche Konzepte von Jugendbeteiligung gibt es?
Wenn euch diese Fragen interessieren und ihr Lust auf Austausch und einen kleinen Input habt, dann seid dabei:
Kommt am Di. 19.05. um 18 Uhr online vorbei, bringt eure Perspektiven mit und lasst uns gemeinsam überlegen, wie echte Jugendbeteiligung aussehen kann.
Das ist der Zoom-Link für unser Online-Treffen: https://us02web.zoom.us/j/86941897239?pwd=YzFYOU2hRCG22HM7555NZ3rYkJS4rK.1
Aktuelle Relevanz des Themas:
In der ersten Sitzung der 17. Württembergischen Evangelischen Landessynode am 28.02.2026 war Jugendbeteiligung Thema: Unter TOP 16 wurden konkrete Anträge dazu eingebracht.
Das ist ein wichtiges Signal, dass sich auf dieser Ebene etwas bewegt, da eng mit unserer Forderung „Wir wollen Zukunftskirche mitgestalten“ verbunden ist.
Worum geht’s genau?
Es geht um mehr als symbolische Beteiligung. Junge Menschen sollen verbindlich in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Jugendkirchengemeinderäte könnten dafür ein konkretes Instrument sein – auch wenn sie allein noch nicht ausreichen.
Warum ist das für uns wichtig?
1. Beteiligung braucht Struktur.
Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen Kirche aktiv mitgestalten können. Verlässliche Strukturen sind dafür die Grundlage – nur so wird aus punktueller Beteiligung echte Mitverantwortung.
2. Beteiligung braucht Ressourcen.
Mitbestimmung funktioniert nur, wenn auch die nötigen Mittel da sind. Gerade mit Blick auf die Jugendarbeit in Württemberg wird deutlich: Beteiligung und Ressourcen müssen zusammen gedacht werden.
3. Signal für die Zukunftskirche.
Die Anträge zeigen, dass die Rolle junger Menschen stärker in den Fokus rückt. Verbindliche Beteiligungsformate wären ein wichtiger Schritt hin zu einer Zukunftskirche, die gemeinsam mit jungen Menschen gebaut wird.
Für jetzt gilt: Jugendbeteiligung ist auf der Agenda – und damit ist eines unserer zentralen Themen mitten im Entscheidungsprozess der Synode angekommen.
Wir freuen uns, wenn wir euch am 19.05. im Onlinemeeting sehen.
Wir im Hoffnungsträger:innen-Kernteam haben auf das vergangene Jahr zurückgeschaut und auf sehr viel Gutes sowie auch Herausforderndes zurückgeblickt.
Eine kurze Auswahl unserer Gedanken:
Insgesamt schauen wir hoffnungsvoll ins neue Jahr. Weshalb?
Weil unsere Hoffnung in der Krippe liegt
Wir wissen nicht, wie du gerade auf die kommenden Feiertage blickst – voller positiver Erwartung oder ob es herausfordernde Tage werden. Für beides wünschen wir dir viel Kraft und Energie! Doch mitten hinein in all das liegt sie da: unsere Hoffnung. Klein. Unscheinbar. Ein Kind in der Krippe.
Diese Hoffnung ist nicht laut und nicht unzerstörbar. Sie gleicht einer Seifenblase: leicht, zerbrechlich, vom Wind getragen. Viele platzen schnell. Und doch hören wir nicht auf, neue zu pusten.
Denn jede einzelne öffnet für einen Moment den Blick auf den Himmel. So kommt Gott an Weihnachten: nicht mit Macht, sondern mit Verletzlichkeit. Nicht als fertige Antwort, sondern als Einladung. Mitten in unsere unfertige Welt hinein.
Vielleicht ist Hoffnung genau das:
trotz allem den Mut zu haben, immer wieder eine Seifenblase in die Luft zu pusten – und darauf zu vertrauen, dass in ihr mehr Himmel steckt, als wir auf den ersten Blick sehen.
Wir hoffen, dass ihr beim Blick in die Krippe den Hoffnungsfunken erblicken könnt, um ihn bei euch im eigenen Umfeld weiterzutragen.
Am ersten Advent hat die Kirchenwahl stattgefunden. Das Team für die Entscheidungen der Zukunftskirche in unserer Landeskirche steht jetzt also fest!
90 Landessynodale gewählt
Wir gratulieren allen neuen Synodalen ganz herzlich zu ihrem Wahlsieg und freuen uns auf die Begegnungen in den nächsten sechs Jahren.
Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass
in die Landesynode gewählt wurden.
Unserer Einschätzung nach ist das ein starkes Team für die Gestaltung der Zukunftskirche! Lerne die gewählten Personen hier kennen.
Wir wünschen allen Synodalen Gottes reichen Segen für ihre Arbeit und den nötigen Entscheidungsmut, um den Weg zu einer relevanten Zukunftskirche einzuschlagen.
Wir wollen Zukunftskirche mitgestalten
Ein Blick in die Wahlprogramme zeigt: Unsere Forderungen nach mehr Jugendbeteiligung bei Entscheidungen zur Zukunftskirche liegt auch im Interesse einiger Gesprächskreise.
Genannt werden hier zum Beispiel:
Wir setzen uns für eine gemeinsame und mutige Vision für Zukunftskirche ein
Der Wunsch nach einer gemeinsamen, verbindenden Vision für die Zukunftskirche findet sich bisher in keinem der Wahlprogramme wieder. Dennoch werden wir uns in den nächsten sechs Jahren dafür einsetzen.
Um erste Ideen für eine solche Vision der Zukunftskirche zu entwickeln, planen wir gerade im Hintergrund das HOPE:CAMP. Dort bringen wir verschiedene Personen zusammen, die in der Jugendarbeit aktiv oder mit ihr verbunden sind. Weitere Infos folgen bald.
Wir hatten euch über die erste regionale Hoffnungsträger:innen-Gruppe informiert, die sich in Stuttgart zusammengefunden hat. Im Rahmen des dortigen Sparprozesses sollten Jugendreferent:innen-Stellen für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit gestrichen werden.
Nun gibt es großartige Neuigkeiten aus der Kirchenkreissynode in Stuttgart:
Der Antrag zur Prüfung des Erhalts von zwei weiteren Jugendreferent:innenstellen wurde gestern einstimmig beschlossen – juhuu! 🎉
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben – für eure Stimmen, eure Gespräche, euren Einsatz und den super wertschätzenden Austausch in den letzten Wochen. Ohne euch wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen! 🙌
Was heißt das jetzt für die Hoffnungsträger:innen in Stuttgart?
Genau dieses Miteinander wurde in der Aussprache noch einmal richtig deutlich!
Danke euch allen! 💚
Was heißt das für uns allgemein?
Wir halten euch auf dem Laufenden – und berichtet gerne, wenn sich bei euch etwas tut! Wir unterstützen euch gerne mit unseren Erfahrungen aus den letzten Monaten.
Die erste regionale Hoffnungsträger:innen-Gruppe hat sich in Stuttgart zusammengefunden. Dort setzen sich Ehrenamtliche für den Erhalt von Jugendreferent:innenstellen ein, die ansonsten im Rahmen eines Sparprozesses gestrichen würden.
Vor der Kirchenkreissynode am 15.11. ist es das Ziel, Kontakt mit den Kirchengemeinderät:innen vor Ort aufzunehmen und sich für eine Erhöhung der zweckgebundenen Kirchenkreisumlage einzusetzen. Wer mehr wissen möchte, kann sich unter www.ejus-hoffnung.de informieren.
Es ist mega hoffnungsvoll für uns zu sehen, dass Hoffnungsträger:innen auch regional aktiv sind für die Zukunftskirche!
Steht ihr vor Ort auch kurz vor Kürzungsszenarien?
Falls ihr bei euch vor Ort vor einer ähnlichen Herausforderung steht oder dies befürchtet, dann meldet euch gerne per E-Mail bei uns – wir teilen sehr gerne die Erfahrungen, die wir in den letzten Monaten gesammelt haben, mit euch!
Am 30.11.2025 findet die Kirchenwahl unserer Landeskirche statt.
Zum ersten Mal gibt es dabei so etwas wie den Wahl-O-Mat: Mit dem Church-O-Mat lernst du die Kandidierenden deines Wahlkreises für die Landessynode und ihre Vorhaben für unsere Landeskirche besser kennen. Finde heraus, wer ähnliche Positionen hat wie du und empfiehl den Church-O-Mat an Freunde und Familie weiter!
Die Hoffnungsträger:innen-Initiative unterstützt den Church-O-Mat. Der Church-O-Mat ist eine Initiative von jungen Ehrenamtlichen aus der Landeskirche Württemberg .
Die neue Synode wird am 30.11.2025 gewählt. Hier können wir als Gemeindemitglieder in ganz Württemberg über die Zukunftskirche mitentscheiden. Dank eurer Unterstützung können wir hier einen kleinen Überblick zu Wahlveranstaltungen spezifisch für junge Menschen teilen.
Schaut mal rein ob da auch eine in eurer Nähe dabei ist oder schaltet euch zur digitalen Veranstaltung am 14.11. rein.
04.11.25 19:30: Infoveranstaltung und Kandidierenden-Vorstellung für Jugendliche und Junge Erwachsene
Gemeindehaus Kleinengstingen (Kirche mitgestalten – deine Stimme zählt)
05.11.25 19:00 Uhr: Interaktive Kandidierenden-Vorstellung und Kandidierenden-Speeddating
Martinskirche Stuttgart Nord (Kirchenwahl 2025 in Stuttgart)
12.11.25 18:30: Pizza.Back.Wahl. Die etwas andere Veranstaltung zur Kirchenwahl Haus der Begegnung Leonberg (Pizza.Back.Wahl – Ev. Jugendwerk Bezirk Leonberg)
14.11.25 20:00: Digitale Wahlveranstaltung.
Livestream aus der Friedenskirche Stuttgart (Kirchenwahl 2025 in Stuttgart)
Die Zukunftskirche bewegt uns.
Wir merken: es braucht junge Menschen und Engagierte der Jugendarbeit, die ihren Mut, ihre Kreativität einbringen und miteinander neue Wege wagen.
Dafür planen wir das
Mit Herz.Offenheit.Perspektive.Engagement.
junge Ideen für die evangelische Jugendarbeit.
Ein Wochenende für alle Hoffnungsträger:innen
aus allen Orten.
Und jetzt kommst du! Damit HOPE Wirklichkeit wird, brauchen wir dich.
Dich spricht das HOPE:Camp26 spontan an? Du hast Lust dich zeitlich befristet mit deinen Fähigkeiten ins Organisationsteam für HOPE einzubringen?
Dann schreibe einfach kurz „Ich bin dabei“ bis zum15.9. an info@fuer-die-zukunftskirche.de.
Im Anschluss laden wir dich zu einem unverbindlichen Online-Treffen ein, bei dem wir unsere Vision und Ideen rund um das HOPE:Camp26 genauer vorstellen und hören wollen, was du dazu sagst. Alle die anschließend weiterhin Lust haben dabei zu sein, bilden dann das gemeinsame Vorbereitungsteam.
Am 30. November 2025 werden die Weichen für die weitere Ausgestaltung der Zukunftskirche gestellt. Hier findet die Kirchenwahl in unserer württembergischen Landeskirche statt. Die örtlichen Kirchengemeinderäte und das „Parlament der Landeskirche“ – die Landessynode – werden neu gewählt.
Die Zukunftskirche kann nur mit Beteiligung junger Menschen wirklich Gestalt annehmen.
Deshalb verstärken wir unsere zwei weiteren Forderungen an die Landessynode gerade im Zuge der Kirchenwahl.
So kannst du Zeichen setzen:
Damit der Church-O-Mat Wirklichkeit wird – braucht das Team dich: Melde dich zum Church-O-Mat-Workshop am Sa. 20.09.2025 an. Hier werden die Thesen/Fragen entwickelt, die dann alle Kandidierenden beantworten. Auf dieser Basis baut sich dann der Church-O-Mat auf. Jetzt anmelden (Anmeldeschluss 31.07.2025).
Informiere dein Umfeld
Die Landessynode hat bei ihrer Sommertagung am Fr. 4. Juli 2025 das milliardenschwere Sparpaket beschlossen und u.a. entschieden: Die Kürzung für das EJW fällt mit 15 % deutlich geringer aus als ursprünglich geplant (31 %). Das ist ein klares Signal für die Relevanz der Jugendarbeit – und ein großer Erfolg für alle Hoffnungsträger:innen! Uns hat bei der Debatte beeindruckt, wie die Synodalen um einen guten, einen tragfähigen Kompromiss gerungen haben (Weitere Infos unter TOP 8).
Wir sind sehr zufrieden – dieser Kompromiss bestätigt, dass unsere Forderung nach Stärkung der Jugendarbeit Gehör gefunden hat. 15 % sind zwar auch nicht leicht, aber sie sind tragbar und eröffnen zukunftsoffene Handlungsspielräume. Die Umsetzung wird Kraft kosten und manche Türen schließen, lässt aber genug Spielraum die Transformation auch aktiv zu gestalten und sie anzugehen.
Mit eurer Unterstützung haben wir dazu beigetragen, dass zentrale Strukturen nicht wegbrechen. Viele wichtige Arbeitsbereiche im EJW können erhalten bleiben. Sobald klar ist, welche konkreten Auswirkungen die 15 % Kürzungen haben werden, informieren wir euch.
Alles in allem ist der Vorschlag des Sonderausschusses und der Beschluss der Landessynode kein Grund zum Feiern – es bleibt ein Verlust – für das EJW – und auch für andere Arbeitsbereiche in der Jugendarbeit und darüber hinaus. Es ist wichtig, dass in den kommenden Wochen anzuerkennen.
Klar ist aber:
Die Leitung unserer Landeskirche erkennt die Bedeutung der jungen Generation an. Diese Bestätigung gibt uns Rückenwind und neue Motivation für den Weiterweg. Mit der Unterstützung der Synodalen wächst auch die Verantwortung, dass wir Jugendarbeit mutig, stark und beherzt und auch immer wieder neu denken (kleine Liedempfehlung dazu vom diesjährigen Kirchentag).
Als nächste Schritte stellen wir unsere anderen Forderungen in den Vordergrund:
Die Kirchen- und Synodalwahlen im Herbst (30.11.2025) bieten Raum für Mitgestaltung der Zukunftskirche – wir bereiten Aktionen vor, um die Jugendarbeit auch politisch zu stärken.
Falls jemand von euch selbst aktiv werden möchte: Die Synodalen haben uns bei ihrer Sommertagung in den Gesprächen nochmal drauf hingewiesen, dass sie noch auf der Suche nach Kandidierenden für die Wahlen der Synode sind. Meldet euch bei Interesse gerne bei einem der vier Gesprächskreise – falls ihr nicht wisst bei wem genau, dann vermitteln wir euch gerne weiter.
Ohne euch wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen! Ihr habt gezeigt: Jugendarbeit ist systemrelevant – und sie hat eine starke Lobby.
Die Übersichtskarte der Hoffnungsträger:innen macht sichtbar: Jugendarbeit findet vor Ort statt und wird von Engagierten getragen. Jugendarbeit ist lebendig und möchte wachsen. Ein leichter Schritt, zu dem wir euch motivieren möchten, ist die lokale Vernetzung zwischen den Hoffnungsträger:innen – für gegenseitige Inspiration und Unterstützung. Ihr seid eine unserer Hoffnungsquellen!
Jetzt es geht es darum dran zu bleiben: Lasst uns zu unserem Namen Hoffnungsträger:innen stehen und jetzt erst recht Zukunftskirche bauen – vor Ort, auf Bezirks- und auf Landesebene!
Danke, dass ihr Hoffnung sichtbar macht.
Euer Hoffnungsträger:innen-Team