Schritt für Schritt zu erfolgreicher Jugendbeteiligung

1) Rahmenbedingungen schaffen

Damit Jugendbeteiligung gelingen kann und nicht nur in Scheinbeteiligung oder Frustration endet, müssen einige Rahmenbedingungen erfüllt sein:

2) Vielfältige Beteilgungsformen

Wir als Hoffnungsträger:innen-Initiative sind der Überzeugung, dass es für echte Mitbestimmung und Beteiligung junger Menschen ein Zusammenspiel unterschiedlicher Beteiligungsformen braucht. Es gibt nicht eine Lösung für Beteiligung, die alle jungen Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit erreicht. Deshalb müssen verschiedene Formate und Formen miteinander zu einem Partizipationsmix in einer vielfältigen Beteiligungslandschaft verzahnt werden.

Junge Menschen haben eigene Vorstellungen, wie Beteiligung funktionieren sollte und in welchem Maße und auf welche Art und Weise sie sich einbringen wollen, deshalb ist Credo: „Die Gestaltung der Beteiligungsstrukturen muss durch die Jugendlichen selbst [oder mit-] bestimmt werden„(DBJR Position, 2022). Und „Sind [Beteiligungsstrukturen] einmal geschaffen, so ist allerdings nicht zwangsläufig davon auszugehen, dass diese den Charakter eines „Selbstläufer“ annehmen. Denn nachrückende Generationen junger Menschen können andere Bedarfe im Hinblick auf Jugendbeteiligung haben“ (Grebe, 2025).